Termine 2012Innovative Linsenchirurgie und Grauer Star Mi, 01.02.12, 16:00 Uhr Mi, 29.02.12, 16:00 Uhr OrtAugenzentrum LINKS VOM RHEINIndividuelle und kostenlose Beratungstermine zur refraktiven Chirurgie (Mo-Do 17:15-18:00 Uhr) erhalten Sie unter
Augenzentrum LINKS VOM RHEIN
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Glaukom (Grüner Star)Glaukom (Grüner Star) ist ein Sammelbegriff für Krankheiten des Auges, die meistens mit einem erhöhten Augeninnendruck einhergehen. Der Druck ist zu stark für die Belastungsfähigkeit bzw. Durchblutung des Sehnervenkopfes. Der Sehnerv wird dabei zerstört und die Netzhaut beschädigt. Weitere Risikofaktoren neben einem erhöhten Augeninnendruck sind:
Das Glaukom ist eine Volkskrankheit. Ca. 800.000 Menschen sind daran erkrankt. Die Häufigkeit dieser Krankheit steigt mit zunehmendem Lebensalter. Unbehandelt kann das Glaukom bis zur Erblindung führen. Folgende Punkte zum Thema Glaukom möchten wir Ihnen vorstellen:Welche Formen des Glaukom gibt es?Es existieren verschiedene Formen des Glaukoms. Die Erkrankung schädigt langsam und dauerhaft den Sehnerv, wobei die Betroffenen lange Zeit keine Beschwerden verspüren. Das chronische GlaukomBei der häufigen chronischen Form des Grünen Stars zeigen sich zuerst zunehmende Gesichtsfeldeinschränkungen, d.h. man sieht immer weniger was von der Seite kommt. Die Sehschärfe beim Geradeausblick nimmt erst im fortgeschrittenen Stadium ab. Erst dann ist es für den Betroffenen selbst wirklich auffällig. Kommt der Patient jetzt - d. h. nach Jahren des Bestehens des Glaukoms - zum Augenarzt sind bereits mehr als 90% der Sehnervenfasern unwiederbringlich zerstört. Hier hilft nur eine regelmäßige Augendruckkontrolle und eine Beurteilung des Sehnervs beim Augenarzt. Das akute GlaukomDas akute Glaukom ist eine weitere Form des Grünen Stars. Bei einem akuten Glaukom liegt ein augenärztlicher Notfall vor, der eine sofortige Behandlung erfordert. Das betroffene Auge ist steinhart und rot, die Betroffenen klagen über Schmerzen und Sehstörungen. Eine sofortige Behandlung des akuten Glaukoms verspricht in der Regel gute Heilungschancen. Unbehandelt kann ein akutes Glaukom zur Erblindung führen. Als Ursachen für Glaukom kommen zum Beispiel in Frage:
Hornhautvernarbungen, Regenbogenhautentzündungen mit nachfolgenden Verwachsungen an der
Linsenvorderfläche. Menschen ab 40 Jahre sowie Kurzsichtige und Diabetiker sollten
regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt gehen.
Moderne GlaukomvorsorgeWarum ist die moderne Glaukomvorsorge so wichtig?Da das Glaukom lange Zeit ohne spürbare Beschwerden verläuft, ist ein frühzeitiges Erkennen der ersten Veränderungen wichtig. Mit der heutigen modernen Glaukomdiagnostik können wir Ihnen eine sichere Früherkennungsuntersuchung anbieten, die die ersten Anzeichen für diese Erkrankung sichtbar und eine frühzeitige Therapie möglich macht. Wir bieten Ihnen die Glaukomvorsorge in drei Stufen an:1. Stufe - Die GrundvorsorgeDie Grundvorsorge beinhaltet die Messung des Augeninnendrucks sowie eine Untersuchung des zentralen Augenhintergrundes mit dem Spaltlampenmikroskop. Gemäß dem Berufsverband für Augenärzte wird empfohlen, diese Untersuchung ab dem 40. Lebensjahr einmal jährlich durchführen zu lassen. 2. Stufe - Die erweiterte Grundvorsorge mit optischer Messung der HornhautdickeIm Rahmen der Erstuntersuchung führen wir neben der Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie) eine Pachymetrie, die Messung der Hornhautdicke, durch. Diese Diagnostik ist deshalb so sinnvoll, da die Dicke der Hornhaut einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis der Tonometrie hat. Die Dicke einer Hornhaut variiert individuell: Bei einer überdurchschnittlich dicken Hornhaut wird der Druck fälschlich zu hoch, bei einer dünnen Hornhaut zu niedrig gemessen. Das bringt die Gefahr mit sich, dass ein eventuell erhöhter Augeninnendruck übersehen und damit nicht behandelt wird. Die Pachymetrie liefert somit wichtige zusätzliche Informationen, um das Ergebnis der Augeninnendruckmessung richtig bewerten zu können. Da sich die Hornhautdicke im Laufe des Lebens nur unwesentlich verändert, führen wir die Pachymetrie einmalig bei der Erstuntersuchung durch. Die in dieser Untersuchung ermittelten Referenzwerte bilden die Vergleichsbasis für künftige Messungen im Zuge einer Verlaufskontrolle. 3. Stufe – Komplett-Vorsorge mit tomografischer Analyse der SehnervenpapilleLängst hat sich der Heidelberg Retina Tomograph (HRT III) in unserer Praxis als unverzichtbarer Bestandteil unseres diagnostischen Spektrums erwiesen. Zahlreiche Patienten profitieren für die Vorsorge oder Verlaufskontrolle des Glaukoms von dieser modernen Technik. Aus den Daten, die mit der HRT III–Methode erhoben werden, kann im Rahmen der Glaukomvorsorge für jeden Patienten die Wahrscheinlichkeit eines bestehenden Glaukomschadens berechnet werden (GPS, Glaucoma Prabability Score). Grundlage bildet eine erweiterte Datenbank tausender verschiedener Sehnerven, die von den besten Experten weltweit „kartographiert“ und diagnostisch beurteilt wurden. Wann ist eine Untersuchung mit dem HRT III sinnvoll?
BehandlungWird die Erkrankung früh erkannt, lässt sie sich mit Augentropfen gut behandeln. Ist eine Therapie des Glaukoms mit Augentropfen nicht ausreichend, behandelt man den Grünen Star mit Laser oder operativ. Laserbehandlung bei Grünem Star (Glaukom)Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT)Die selektive Lasertrabekuloplastik ist eine neue schonende Therapieform um den Augeninnendruck zu senken. Dies wird durch extrem kurze Laserimpulse erreicht, wobei in der Regel Drucksenkungen von 20-30% möglich sind. Sie ist anwendbar beim sogenannten Offenwinkelglaukom, das mit etwa 90% die häufigste Glaukomform darstellt. Die Vorteile der SLT:
Neue und altbewährte Operationstechniken
In der Chirurgie des Glaukoms (Grünen Stars) haben wir neue Techniken aufgegriffen und
weiter entwickelt, so dass wir auf Grund umfangreicher Erfahrungen moderne und bewahrte
Operationsmethoden je nach Erfordernissen des einzelnen Patienten variieren und kombinieren
können. Die Aussichten für eine Therapie sind umso besser, je früher sie
einsetzt. Eine rechtzeitige Behandlung hat daher zum Ziel, eine Abnahme oder den Verlust
des Sehvermögens von vornherein zu verhindern.
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