S-OCT Netzhautschnitt
S-OCT Netzhautschnitt
TÜV zertifiziert

Termine 2012


Innovative Linsenchirurgie
und Grauer Star

Mi, 01.02.12, 16:00 Uhr
Mi, 29.02.12, 16:00 Uhr

Ort

Augenzentrum LINKS VOM RHEIN

Individuelle und kostenlose Beratungstermine zur refraktiven Chirurgie (Mo-Do 17:15-18:00 Uhr) erhalten Sie unter 0221 - 398 00 556

Augenzentrum LINKS VOM RHEIN
Rodenkirchen


Schillingsrotter Str. 39-41
50996 Köln-Rodenkirchen

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0221 - 398 00 240
0221 - 398 00 244

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Mo, Di, Do:   9-12 und 15-18 Uhr
Mi und Fr: 10-13 Uhr
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Behandlung der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD)

Mit steigender Lebenserwartung kommt es in der heutigen Zeit immer öfter zu altersbedingten Veränderungen der Augen. Diese führen zu einer oft erheblichen Einschränkung des Sehvermögens. Außer dem Grauen Star ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) die meist vorkommende Ursache für eine solche Einschränkung. 3,5 Millionen Menschen sind in Deutschland von dieser Krankheit betroffen.
Die Makula ist die nur wenige Quadratmillimeter große Stelle der Netzhaut, also des Augenhintergrundes, die für das scharfe Sehen und das Farbensehen zuständig ist.

Entstehung der Makuladegeneration (AMD)

In der Makula herrscht ein sehr reger Stoffwechsel. Die dabei entstehenden Abbauprodukte werden von der darunter liegenden Gewebsschicht entsorgt. Bei Störungen kommt es zu Ablagerungen unter der Netzhaut und zu anderen strukturellen Veränderungen im Bereich der Makula. Es entsteht eine AMD (trocken oder feucht), die sich in Funktionsstörungen im Bereich des zentralen scharfen Sehens äußert.
Typischerweise kommt es zu Sehstörungen mit folgenden Symptomen:

  • Verminderung bis zum Verlust der Sehschärfe
  • Verzerrtes Sehen (gerade Linien erscheinen verbogen)
  • Nachlassendes Farb- und Kontrastsehen
  • Wahrnehmung eines grauen oder dunklen fixen Flecks

Die Ursachen für AMD sind noch nicht vollständig geklärt. Genetische Faktoren, Umwelteinflusse und UV-Strahlung, Durchblutungsstörungen, hoher Blutdruck, Rauchen und eine unausgewogene Ernährung können eine Rolle spielen. Die Entstehung freier Radikale und oxidative Schäden sind bei der Entstehung der AMD maßgeblich beteiligt.

Früherkennung von AMD

Nur eine regelmäßige Kontrolle der Netzhaut durch den Augenarzt ermöglichen eine sinnvolle Beratung und Auswahl des bestgeeigneten Verfahrens. Wir raten Ihnen, sich ab dem 60. Lebensalter einmal pro Jahr vom Augenarzt untersuchen zulassen. Zur Früherkennung der AMD empfehlen wir Ihnen ab dem 60. Lebensalter alle zwei Jahre eine Kontrolle durch den Augenarzt, besonders wenn in Ihrer Familie eine AMD vorliegt.

Innovative Netzhautdiagnostik - die 3D-Analyse der Netzhaut mit dem S-OCT

Die optische Kohärerenztomographie (OCT) ist eine moderne Technik zur hochauflösenden 3D-Darstellung der Netzhaut. Es ist ein Tomographieverfahren mit Laserlicht aber ohne Röntgenbelastung.

Das Spektral-OCT (S-OCT) stellt eine Weiterentwicklung dieses Verfahrens dar und erreicht eine noch höhere Auflösung. Durch Darstellung einzelner Netzhautschichten können kleinste Abweichungen vom Normalzustand vor allem der Makula nachgewiesen werden.

Behandlung von AMD

Bis heute ist eine Heilung der AMD nicht möglich. Es gibt jedoch Behandlungsverfahren, mit denen der Krankheitsverlauf der gefährlichen feuchten AMD aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden kann.

Nahrungsergänzungsmittel

Wie in einer groß angelegten amerikanischen Studie nachgewiesen wurde, verlangsamt die Einnahme von antioxidativen Vitaminen und einzelnen Spurenelementen in hoher Dosierung bei einer ganz bestimmten Form der AMD das Fortschreiten der Erkrankung. Wir beraten Sie gern über diese Behandlung.

Laserbehandlung

Die einfache Laserbehandlung und die Photodynamische Therapie (PDT) finden heute nur noch in bestimmten Einzelfallen der AMD Anwendung, da inzwischen bessere Methoden, wie die Einbringung von Medikamenten direkt in das Auge, zur Verfügung stehen.

Medikamenteneingabe in das Auge (IVOM-intravitreale Therapie)

Die Medikamenteneingabe in das Auge führt meist zur Stabilisierung, wenn nicht sogar zur Verbesserung des Sehvermögens. Wir injizieren das Medikament (Lucentis, Avastin) entsprechend der strengen Auflagen der Berufsverbände der Augenärzte unter sterilen Operationsbedingungen. Nach der erfolgreichen Eingabe von Medikamenten in den Glaskörperraum des Auges werden in regelmäßigen Abstanden Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Chirurgische Behandlung

In speziellen weit fortgeschrittenen Fällen und schweren Verlaufsformen kann auch im Einzelfall eine chirurgische Behandlung angezeigt sein.